Trends ist ein nützliches Tool für Unternehmen, Marketingfachleute und Content-Ersteller, die die Suchnachfrage überwachen, aufkommende Themen erkennen und schnellere datengestützte Entscheidungen treffen möchten.
Ab 2026 umfasst das Produkt auch Gemini-gestützte Erkundungsfunktionen auf der Desktop-Explore-Seite, wodurch die Möglichkeiten für Benutzer erweitert werden, verwandte Begriffe zu entdecken und Trends zu vergleichen. 1
Was sind die Trenddaten Google?
Trends meldet keine Rohdaten der Suchanfragen; die Suchdaten werden normalisiert, damit Benutzer die relative Popularität im Laufe der Zeit und an verschiedenen Orten vergleichen können.
Google weist außerdem darauf hin, dass einige Produktsuchen, darunter interne Suchen über den KI-Modus und die KI-Übersichten, nicht in den Trenddaten enthalten sind. Daher eignen sich die Trends-Daten am besten als ein Indikator unter vielen und nicht als vollständiges Maß für die Gesamtnachfrage.
- Aktuelle Trenddaten: Trendansichten nahezu in Echtzeit für die letzten 4 Stunden, 24 Stunden, 48 Stunden oder 7 Tage.
- Historische Daten: Langfristige relative Suchinteressendaten, die bis ins Jahr 2004 zurückreichen.
- Geographische Einblicke: Analysen auf globaler, Länder-, Regional- und in einigen Fällen auch auf Stadt-/Subregionsebene.
- Aufschlüsselung von Themen und Suchanfragen: Verwandte Themen, Top-Suchanfragen und steigende Suchanfragen für eine umfassendere Nachfrageanalyse.
- KI-gestützte Suche: Auf der neu gestalteten Explore-Seite kann Gemini bis zu acht vorgeschlagene Suchbegriffe generieren und vergleichen sowie Folgeanfragen unterbreiten.
Ist es legal, Trends von Google zu scrapen?
Das Auslesen öffentlich zugänglicher Trends-Seiten (Google) ist nicht in jeder Gerichtsbarkeit automatisch rechtswidrig , die Einhaltung der Vorschriften hängt jedoch von mehr als nur der öffentlichen Verfügbarkeit ab.
- Bitte lesen Sie die Nutzungsbedingungen und maschinenlesbaren Anweisungen von Google, wie z. B. die robots.txt-Datei, bevor Sie den Zugriff automatisieren.
- Rechtmäßigkeit und die Einhaltung der Nutzungsbedingungen sind als separate Angelegenheiten zu betrachten: Eine Seite kann öffentlich sein, während bestimmte automatisierte Zugriffsmuster durch Vertrag oder Website-Richtlinien weiterhin eingeschränkt sind.
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Die Trends Scraper API von Bright Data (Google ) sammelt automatisch öffentliche Daten von Google Trends. Sie extrahiert Daten von Google Trends, wie zum Beispiel:
- Suchbegriffe und Themen,
- Aktuelle Geschichten und Einblicke,
- Aktuell im Trend.
Was hat sich bei den Trends in Google bis 2026 geändert?
Mit der Version Google wurde eine überarbeitete Desktop-Explore-Seite mit Gemini-Unterstützung eingeführt. Nutzer können ein Interessengebiet eingeben, erhalten bis zu acht verwandte Suchbegriffe, vergleichen diese automatisch und können mithilfe von Folgehinweisen weitere Themen erkunden.
Google kennzeichnet diese generativen Funktionen als experimentell und warnt davor, dass die Ergebnisse ungenau sein könnten. Analysten sollten daher KI-gestützte Vorschläge überprüfen, bevor sie sich bei der Recherche oder Inhaltsplanung darauf verlassen. 2
5 Möglichkeiten, Web Scraping mit Google Trends zu nutzen
1. Wettbewerbsfähige Keywords gezielt einsetzen
Google Trends ermöglicht es Ihnen, die relative Popularität verschiedener Keywords im Zeitverlauf, in verschiedenen Regionen und auf verschiedenen Plattformen zu vergleichen. Dies ist besonders wertvoll bei der Auswahl ähnlicher Keywords für SEO- oder Werbekampagnen.
Dieser Workflow kann bereits früher im Prozess starten, da die Gemini-basierte Explore-Seite automatisch mehrere benachbarte Begriffe zum Vergleich vorschlagen kann, anstatt dass der Benutzer jeden Vergleichsbegriff manuell ausdenken muss.
Ein Vergleich der Begriffe „ Proxy-Server “ und „VPN“ in den USA über die letzten zwölf Monate zeigt beispielsweise ein gleichbleibendes Interesse an beiden, aber keinen eindeutigen Aufwärts- oder Abwärtstrend. Sollten Sie feststellen, dass die Nutzung Ihres Ziel-Keywords abnimmt, erwägen Sie, auf verwandte Begriffe umzusteigen, die zunehmend beliebt sind.
Abbildung 1: Vergleich des Suchinteresses für zwei verwandte Schlüsselwörter
2. Lokale Nischenmarktforschung durchführen
Mit Google Trends können Sie das Keyword-Interesse auf Länder-, Regional- oder sogar Stadtebene detailliert analysieren – ideal für kleine Unternehmen oder Marken, die bestimmte Regionen ansprechen.
Angenommen, Sie sind ein Spielehändler mit dem Ziel, Kunden in Deutschland zu erreichen. Wenn Sie „Deutschland“ als Standort auswählen und nach „Gaming-Headsets“ suchen, liefert Ihnen Trends ein Diagramm zum Suchinteresse im Zeitverlauf und hebt hervor, welche Teilregionen das größte Interesse verzeichnen.
3. Produkttrends auf Google Shopping erkennen
Google Shopping ist eine wahre Fundgrube für produktbezogene Erkenntnisse. Indem Sie Ihre Suchstrategie auf „Shopping“ umstellen, können Sie erkennen, welche Artikel an Beliebtheit gewinnen oder verlieren. Dies ist besonders wertvoll für Einzelhändler, die die Kundennachfrage analysieren und ihre Lagerbestände planen.
Eine Suche nach „kabellosen Kopfhörern“ zeigt beispielsweise ein konstant hohes Interesse in den USA im vergangenen Jahr. Scrollt man weiter, sieht man, welche Bundesstaaten oder Städte die Nachfrage antreiben.
Begriff vs. Thema:
- Suchbegriff = Nur exakte Übereinstimmung (z. B. „kabellose Kopfhörer“)
- Thema = Breitere Kategorie einschließlich Synonymen und verwandten Suchanfragen
Abbildung 2: Einblicke in Produkttrends, häufigste Suchanfragen und steigendes Interesse an „Computermaus“.
Analysieren wir das Keyword „Computermaus“ auf Google Shopping. Google Trends zeigt verwandte Suchanfragen wie „Glasmaus-Skate“, die als Ausreißer gekennzeichnet sind und einen Anstieg von über 5000 % aufweisen. 3
Abbildung 3: Beispiel für verwandte Suchanfragen zum Thema Computermaus.
Es liefert Informationen über Kundenpräferenzen und -bedürfnisse. Wir sehen, dass Kunden an ergonomischen und kabellosen Mäusen interessiert sind. Man kann erkennen, in welchen Regionen der USA das größte Interesse am Begriff „Computermaus“ besteht.
Abbildung 4: Beispiel für die am häufigsten gesuchten Schlüsselwörter zum Thema Computermaus.
4. Optimieren Sie Ihre YouTube-Content-Strategie mit Google Trends
YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine weltweit und daher für jede Marke, die Videomarketing nutzt, unverzichtbar. Mit Google Trends können Sie YouTube-spezifische Suchtrends anzeigen, indem Sie die Suchkategorie von „Web“ auf „YouTube“ ändern.
Angenommen, Sie bieten Web-Scraping-Dienste an und möchten informative Videoinhalte erstellen. So finden Sie die passenden Videothemen:
- Suchen Sie nach „Web Scraping“ und wählen Sie es als Suchbegriff aus.
Abbildung 5: Google Trends-Suchergebnisse für die Anfrage „Web Scraping“.
- Legen Sie Ihre Zielregion (z. B. Vereinigte Staaten) und einen relevanten Zeitraum fest.
- Ändern Sie die Plattform auf YouTube-Suche .
- Analysieren Sie die Top- und steigenden Suchanfragen, wie zum Beispiel:
- Was ist Web Scraping?
- Selenium Web Scraping
- Web Scraping mit R
Abbildung 6: YouTube-Suchdaten zum Stichwort „Web Scraping“.
5. Beobachten Sie die Markenpopularität der Wettbewerber im Laufe der Zeit.
Trends ist ein hervorragendes Tool, um zu visualisieren, wie das Interesse an verschiedenen Marken im Laufe der Zeit schwankt. Nehmen wir Netflix, HBO Max und Hulu als Beispiel.
Vergleicht man diese drei Begriffe in den USA über die letzten 5 Jahre, so lässt sich Folgendes feststellen:
- Netflix behält seine beständige Marktführerschaft.
- HBO Max und Hulu weisen nach 2020 ähnliche Trends auf.
- Spitzenwerte fallen oft mit wichtigen Inhaltsveröffentlichungen oder Werbeaktionen zusammen.
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